pm 2/04: Keine andauernde Trennung vom Vater! – HU verlangt Verwirklichung verbriefter Kinderrechte

Die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention auch im Signaturstaat Deutschland fordert die Humanistische Union (HU). Bei seinem Neujahrstreffen am Sonntag (11. Januar) hat der HU-Ortsverband Marburg eine Resolution zum Fall der dreijährigen Vladana verabschiedet. Darin verlangen die Bürgerrechtler, dass der in Marburg lebende Vater seine Tochter wenigstens regelmäßig besuchen kann.
Das dreijährige Mädchen wurde am 28. Januar von seinen Großeltern aus Marburg nach Caputh bei Berlin entführt. Seither kämpft der sehbehinderte Vater darum, seine Tochter wenigstens einige Stunden jede Woche besuchen zu können.
Zwei Anträge auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung zur Sicherstellung des Besuchsrechts hat das zuständige Familiengericht in Potsdam jedoch seit dem 23. Oktober nicht einmal beantwortet. Darin sieht die mittelhessische Regionalgliederung der größten und ältesten Bürgerrechtsorganisation Deutschlands eine verfassungswidrige Rechtsverweigerung.
Von ihrer Resolution erwarten die Mitglieder des HU-Ortsverbands Marburg eine umgehende Verwirklichung der Rechte Vladanas auf Kontakt zu beiden Eltern. Außerdem geht es den Bürgerrechtlern um die Rechte aller Kinder auf kontinuierlichen Kontakt zu ihren Eltern.

Dragan Pavlovic

Über dp

Pressesprecher der HU Marburg

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