HU-Neujahrsessen 2011 – Einladung für Sonntag (16. Januar)

Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr verbindet der Vorstand des HU-Ortsverbands Marburg zugleich die Einladung zum diesjährigen Neujahrsessen. Es findet am Sonntag (16. Januar) um 12.30 Uhr im Restaurant „Collosseo“ an der Ecke Biegenstraße/Deutschhausstraße in Marburg statt.

Neben der Planung von Aktivitäten im Jahr 2011 ist auch ein Rückblick auf das Jahr 2010 geplant. Vor allem aber soll das Treffen von Mitgliedern und aktiven Freunden der Humanistischen Union dem freien Gedankenaustausch über aktuelle politische, soziale und vor allem bürgerrechtliche Themen dienen.

2010 war für den HU-Ortsverband Marburg ein überaus aktives Jahr: Mit gleich sieben publikumswirksamen Veranstaltungen hat er unterschiedlichste bürgerrechtliche Themen angesprochen.

Den Auftakt bildete am 30. Januar 2010 die bundesweite Tagung „Wenn die Würde gewürdigt würde“. Gut 100 Teilnehmende waren dazu in den Stadtverordneten-Sitzungssaal gekommen, um Vorträge des Gewerkschafters Dr. Kai Eicker-Wolf vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), des katholischen Sozialethikers Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, des Berliner Sozialrichters Udo Geiger, des Marburger Rechtsanwalts Dr. Peter Hauck-Scholz und des Berliner Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Martin Kutscha zu verfolgen. Es war seit vielen Jahren die größte und öffentlichkeitswirksamste Veranstaltung der HU in Marburg.
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Am 19. April 2010 folgte die Verleihung des „Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte“ an den Giessener Psychiater Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter. Inzwischen gewinnt auch dieser Preis immer größere Ausstrahlung.
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Bereits am 27. April 2010 folgte die Diskussion „Wie weit darf Gewaltfreiheit gehen?“ mit der französischen Umwelt-Aktivistin und Klettererin Cecile Lecomte und dem Giessener Rechtsanwalt Tronje Döhmer. In alter Verbundenheit haben wir diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Zentrum für Konfliktforschung (ZfK) der Philipps-Universität durchgeführt.
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Kurt Tucholskys „Briefe an eine Katholikin“ waren am 18. Mai Thema eines Vortrags des Marburger Philosophen Dr. Dr. Joachim Kahl. Im Historischen Saal des Marburger Rathauses entwickelte er anhand eines Briefwechsels des berühmten Satirikers mit einer katholischen Zentrums-Journalistin das humanistische Weltbild Tucholskys und seine laizistische Religionskritik.
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Gemeinsam mit dem „Marburger Forum – Gemeinschaft für Friedensarbeit“ und anderen Organisationen hat der HU-Ortsverband Marburg am 10. November 2010 eine Lesung des Schauspielers Rolf Becker in der Waggonhalle organisiert. Der vom Kino und aus Fernsehserien bekannte Darsteller hatte dazu einen bunten Reigen von Texten zum Thema „So wird Geld verdient“ zusammengestellt.
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Genau zwei Wochen später stand das Geld erneut im Mittelpunkt einer HU-Veranstaltung. Dr. Carsten Frerk referierte am 24. November 2010 im Historischen Saal des Marburger Rathauses über die Finanzierung der Kirchen durch den Staat. Sein „Violettbuch Kirchenfinanzen“ stellt hier erstaunliche Zahlen zusammen. Für 2011 stehen inzwischen auch schon zwei HU-Veranstaltungen fest. Weitere werden ihnen vermutlich noch folgen.
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Bereits am Mittwoch (26. Januar) beginnt der HU-Ortsverband Marburg seine Aktivitäten mit einer Podiumsdiskussion über das Thema „Mit Mitteln des Rechts gegen Rechts – zum Umgang mit Neonazis und faschistisch motivierten Straftaten“. Teilnehmen werden neben dem Giessener Rechtsanwalt Tronje Döhmer noch weitere Experten, deren endgültige Zusagen zur Zeit aber noch nicht vorliegen. Die Moderation hat die Frankfurter Hörfunkjournalistin und Leuchtfeuer-Preisträgerin Ulrike Holler übernommen.

Im Frühjahr wird dann wieder die Verleihung des Leuchtfeuers folgen Vorschläge für Preisträger nimmt der HU-Arbeitskreis „Erwerbslosigkeit und Soziale Bürgerrechte“ (ESBR) noch bis zum 15. Februar 2011 entgegen.

Schmerzlich vermissen wir die Leuchtfeuer-Preisträgerin des Jahres 2007. Käte Dinnebier ist am 8. September 2010 verstorben.
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Auch unsere Mitstreiterin Erdmuthe Sturz wird uns künftig nicht mehr unterstützen. Am 28. September 2010 ist sie nach langer Krankheit von uns gegangen.
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Neben ihnen wollen wir auch all der anderen Menschen gedenken, die sich für Bürgerrechte und Demokratie eingesetzt haben und 2010 gestorben sind. Gleichzeitig freuen wir uns aber auch über alle, die sich 2010 für unsere Themen engagiert haben.

Für 2011 hoffen wir auf eine Stärkung unserer Anliegen. Dazu benötigen wir viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Deswegen freuen wir uns über alle, die sich der HU anschließen oder bei uns mitarbeiten.

Eine erste Kontaktmöglichkeit bietet das HU-Neujahrstreffen am Sonntag (16. Januar) im „Collosseo“ (Deutschhausstr. 35, 35037 Marburg). Dort wollen wir aber auch möglichst viele Aktive treffen, die unsere HU-Arbeit auch bisher schon mitgetragen haben.

Mit den allerbesten Wünschen für ein friedliches, basisdemokratisches und freiheitliches Neues Jahr sowie guten Wünschen für unsere Mitstreitenden freuen wir uns auf zahlreiche Teilnahme am traditionellen Neujahrsessen des HU-Ortsverbands Marburg.

Dragan Pavlovic

Über dp

Pressesprecher der HU Marburg

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