Viele Ideen für ein vielfältiges Programm – Jahresplanung des HU-Ortsverbands Marburg für 2011

Einen bunten Strauß an Ideen haben die Anwesenden beim HU-Neujahrsessen 2011 am Sonntag (16. Januar) gesammelt. Endgültig entscheiden soll darüber eine Jahreshauptversammlung am Mittwoch (25. Mai).
Dort soll auch ein neuer Vorstand gewählt werden.

Als erstes Thema wird die HU den Umgang mit Neonazis und faschistisch motivierter Gewalt anpacken. Dazu findet unter dem Titel „Mit mitteln des Rechts gegen Rechts?“ am Mittwoch (26. Januar) eine Podiumsdiskussion im Stadtverordneten-Sitzungssaal an der Barfüsserstrasse statt. Es diskutieren Michael Weiß aus Berlin, Rechtsanwalt Tronje Döhmer aus Gießen und Pastoralreferent Joachim Schäfer aus Wetzlar. Die Moderation hat die Journalistin Ulrike Holler aus Frankfurt übernommen.

Die zweite Veranstaltung des Jahres 2011 soll sich um die Äußerung des „Verteidigungsministers“ Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg drehen, wonach die Bundesrepublik in Zukunft auch Kriege zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen führen müsse. Seine verfassungswidrige Kriegsrhetorik und der Umgang der Öffentlichkeit damit soll im Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung über die deutsche Politik im beginnenden Jahrzehnt stehen.

Die weitere Veranstaltungsplanung sollen der Arbeitskreis Justizreform (AkjuR) am Samstag (12. Februar) und der Arbeitskreis Erwerbslosigkeit und soziale Bürgerrechte (ESBR) am Mittwoch (19. Januar) vorbereiten. Damit könnte die Jahreshauptversammlung Ende Mai dann bereits über ausgearbeitete Konzepte entscheiden.

Nach dem Rückblick über ein recht aktives Jahr 2010 steht für 2011 auch wieder die Verleihung des Marburger Leuchtfeuers für soziale Bürgerrechte an. Zudem wird sich die HU an der kritischen Debatte über die Verankerung der „Schuldenbremse“ in der hessischen Landesverfassung beteiligen. Somit dürfte auch 2011 kein Leerlauf beim Engagement für die Bürgerrechte entstehen.

Dragan Pavlovic

Über dp

Pressesprecher der HU Marburg

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