pm 5/19: Eine Woche voller Aktionen – HU ruft zu Klimastreik auf

Zur Beteiligung an den internationalen Klimastreiks ruft die Humanistische Union Marburg auf. Die Bürgerrechtler unterstützen die Klimawoche vom 19. bis 27. September in Marburg.

Zu den Fahrraddemos „Critical Mass“ am Donnerstag (19. September) und am Donnerstag (26. September) jeweils um 17 Uhr ab Elisabethkirche ruft die HU Marburg ebenso auf wie zur Demonstration am Freitag (20. September) um 12 Uhr auf dem Marktplatz sowie am Freitag (27. September) um 16 Uhr am Hauptbahnhof. Auch die „lange nacht“ der „Scientists for Future“ am Mittwoch (25. September) empfiehlt die Marburger Regionalgliederung der Humanistischen Union (HU) als sinnvolle Form der politischen Weiterbildung.
„Bundesweit hat sich die HU mit Fridays for Future solidarisiert“, berichtet der Marburger HU-Regionalvorsitzende Franz-Josef Hanke. „Der Einsatz für den Klimaschutz ist derzeit die dringlichste Aufgabe zur Sicherung der Menschenrechte und der Zukunft. Einschränkungen von Freiheitsrechten durch neue Polizeigesetze in fast allen Bundesländern gefährden die Spielräume von Klimaprotesten und damit letztlich die Zukunft der Menschen.“
Von der Politik fordert die HU Marburg „mutige und zielführende Entscheidungen für einen rasch wirksamen Klimaschutz“. Dazu gehören für Hanke zwingend auch eine Besteuerung von Kohlendioxid und eine Verkehrswende, die auch Verbote und Beschränkungen einschließt. „Mit seiner starken Exportorientierung ist gerade Deutschland überdurchschnittlich stark am Klimawandel beteiligt“, erklärte der HU-Regionalvorsitzende.
„Natürlich sollte jede und jeder schauen, was persönlich zu tun ist“, erläuterte Hanke abschließend. „Die Beteiligung am weltweiten Klimastreik ist dabei nicht nur Ausdruck eigener Einsicht, sondern zugleich auch ein Hinweis an die Mitmenschen und die Politik, nachhaltige Änderungen umzusetzen. Die gewählten Vertretungen der Bevölkerung sind aber in der Pflicht, ihrer Verantwortung für das wohlergehen von Mensch und Natur auch in der Zukunft gerecht zu werden.“

Über dp

Pressesprecher der HU Marburg

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