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Auch posthum kein Haider-Rabatt

Zum Tod eines österreichischen Populisten


12.10.2008 - admin


Jörg Haider ist tot. Er starb in der Nacht zum Samstag (11. Oktober) nach einem Verkehrsunfall.


Den Ermittlungen der Polizei zufolge war der Kärntner Landeshauptmann in seinem Dienstwagen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Von einer Partei-Veranstaltung aus war der 58-jährige Politiker wohl auf dem Weg zur Feier des 90. Geburtstags seiner Mutter.


Haider starb bei dem schweren Verkehrsunfall am Ortseingang einer Nachbargemeinde von Klagenfurt. Beim Überholen prallte sein erst drei Monate alter VW Faeton mit 142 Kilometern pro Stunde gegen einen Beton-Mast. Erlaubt waren dort nur 70 Stunden-Kilometer.


Der Vorsitzende des rechtspopulistischen "Bündnisses Zukunft Österreichs" (BZÖ) erlitt dabei todbringende Verletzungen. Jede medizinische Hilfe kam zu spät.


Dass Haider beim Überholen zu Tode gekommen ist, mag manchen Mitmenschen nicht verwundern. Schließlich ist er ja bekannt dafür, dass er immer rechts überholt.


Nun steht Haider vielleicht schon vor der Himmelstür. Petrus möchte ihn dort aber nicht hineinlassen. Achselzuckend bedeutet der himmlische Torwächter dem fremdenfeindlichen Österreicher: "Ausländer kommen hier nicht rein!"


Heidi Jörgens - 12.10.2008



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