Um den Aufstieg von Adolf Hitler an die Macht geht es am mittwoch (20. Mai) in der Volkshochschule. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Fakes, Fakten, Filme“ statt.
Anhand von Dokumentarfilmen aus den Mediatheken von ARD und ZDF diskutieren die Teilnehmenden über Demokratie und Rechtsextremismus. Im Zentrum der Debatten steht diesmal die Fernsehdoku „Der Aufsteiger – Hitlers Herrschaft Propaganda, Täuschung und der Weg an die Macht“ des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF). Neben dem gemeinsamen Betrachten des Dokumentarfilms ist der gemeinsame Austausch über das Gesehene und die ihm zugrundeliegende Thematik zentral.
In seinem Buch „Mein Kampf“ legte Hitler seine Ideologie und Vorhaben offen dar. Dennoch wurde er vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt und festigte seine Macht später durch die Zustimmung der Zentrumsfraktion zum Ermächtigungsgesetz. Die NS-Propaganda stilisierte ihn zum vermeintlichen Erfüller einer „deutschen Mission“.
In dieser Veranstaltung untersuchen die Teilnehmenden anhand ausgewählter Ausschnitte der Doku „Der Aufsteiger “ des ZDF vom Jahr 2023, wie diese Propaganda funktionierte und welche Mechanismen sie nutzte. Zudem fragt Kursleiter Franz-Josef Hanke, welche dieser Techniken in heutiger politischer Kommunikation wiederkehren, welche Parallelen erkennbar sind und welche Lehren sich daraus für heute ziehen lassen. Der Referent ist Journalist und engagiert sich als Bürgerrechtler bei der Humanistischen Union (HU).
Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Fakes, Fakten, Filme“. Eine Anmeldung bei der vhs bis zum Anmeldeschluss am Sonntag (17. Mai) ist erforderlich. Die Veranstaltung findet am Mittwoch (20. Mai) um 18.30 Uhr im Gebäude der Volkshochschule an der Deutschhausstraße statt.
