pm 16/08: Auch 2009 wieder ein „Marburger Leuchtfeuer“ – Stadt und HU rufen zu Bewerbungen auf

Auch 2009 verleihen die Stadt Marburg und die Humanistische Union wieder das „Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte“.
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Auch 2009 wollen die Stadt Marburg und die Humanistische Union (HU) wieder das Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte verleihen. Deshalb rufen sie dazu auf, Bewerberinnen für diese Auszeichnung vorzuschlagen.

Mit dem „Marburger Leuchtfeuer“ soll herausragender Einsatz für die Menschenwürde gerade sozial benachteiligter Personen und Gruppen ausgezeichnet werden. Würdigen will der Preis vor allem solche Aktivitäten, die sich für einen respektvollen Umgang mit sozial benachteiligten Menschen in besonderer Weise eingesetzt haben.

Ohne den uneingeschränkten Respekt vor der Menschenwürde aller ohne Ansehen ihrer sozialen Stellung, ihrer Herkunft oder ihrer wirtschaftlichen Lage kann Demokratie nach Überzeugung von Oberbürgermeister Egon Vaupel nicht konsequent verwirklicht werden. Diesen Respekt beispielhaft vorzuleben, ihn einzufordern oder sozial benachteiligte Menschen zu befähigen, gegenüber anderen trotz ihrer Benachteiligung selbstbewusst aufzutreten, könnte nach Auffassung des HU-Ortsverbands Marburg eine preiswürdige Leistung sein.

Vorgeschlagen werden kann jeder, der sich um die Sozialen Bürgerrechte verdient gemacht hat. Bewerber aus Hessen und insbesondere Menschen mit einem Bezug zu Marburg werden dabei bevorzugt.

Alle Vorschläge müssen bis zum 10. Januar 2009 beim HU-Ortsverband Marburg unter der e-Mail-Adresse jury-at-leuchtfeuer.hu-marburg.deeingegangen sein. Eine siebenköpfige Jury wählt daraus dann den Preisträger des Jahres 2009 aus.

Die Auszeichnung wird der Marburger Oberbürgermeister dann im Sommer überreichen. Bisher haben die Frankfurter Hörfunk-Journalistin Ulrike Holler, der Frankfurter Sozialethiker Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, die langjährige Marburger Gewerkschaftsvorsitzende Käte Dinnebier und der in Wien und Kassel lebende Devianz-Forscher, Schriftsteller und Liedermacher Prof. Dr. Dr. Dr. Rolf Schwendter die Auszeichnung im Historischen Saal des Marburger Rathauses aus den Händen Vaupels erhalten. In diese Reihe herausragender Persönlichkeiten soll sich auch die Preisträgerin des „Marburger Leuchtfeuers“ 2009 angemessen einfügen.

Franz-Josef Hanke

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